

Harte Schale, gesunder Kern - Nüsse sind Nährstoffbomben
Nüsse liefern zwar viel Fett, aber gleichzeitig auch wertvolle Inhaltsstoffe.
Trotz des beträchtlichen Energiegehaltes ist bei Nüssen im Gegensatz zu anderen „Knabbereien“ wie Chips, Pralinen oder einem Stück Torte das Fett besonders gesund. Der Anteil an der unentbehrlichen α-Linolensäure, einer Omega-3- Fettsäure, ist sehr hoch. Epidemiologische Studien bestätigen den günstigen Einfluss des regelmäßigen Verzehrs von Nüssen auf den Cholesterinspiegel und die Vorbeugung vor Herz-Kreislauferkrankungen.

Nüsse beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor
Verantwortlich dafür scheint nicht nur das günstige Fettsäuremuster zu sein, sondern auch der Gehalt an der Aminosäure Arginin, den Vitaminen E und Folsäure, sowie den Mineralstoffen Kalium und Magnesium. Nüsse enthalten viel Vitamin B1 (Thiamin), welches eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel und bei der Nerventätigkeit spielt. Man kann sie täglich essen, zum Beispiel im Müsli, in Salaten, als Knabberei oder auch durch die Wahl eines Nussbrotes. Auch ein Nussmus ist hervorragend, vor allem bei eingeschränkter Kaufunktion.
Lagerung und Verarbeitung von Nüssen
Wegen ihres hohen Fettgehaltes werden Nüsse schnell ranzig, deshalb zerkleinerte oder gemahlene Nüsse am besten sofort verbrauchen oder luftdicht verpackt für kurze Zeit im Kühlschrank lagern. Eingefroren halten sie sich bis zur nächsten Ernte. Nüsse bei guten Lichtverhältnissen knacken, damit man eventuell vorhandene feine Schimmelgespinste erkennt. Nüsse, die schimmelig oder verfärbt sind oder bitter schmecken, auf keinen Fall essen. Sie können das Krebs erzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin enthalten. Das Gift wird nicht durch Erhitzen zerstört. Nussöl ist für die kalte Küche empfehlenswert. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen.
Übrigens liefert der Walnussbaum - Baum des Jahres 2008 – neben Nüssen auch das feste Walnussholz.
Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
"Komm in Form" -Ernährungs-
